Schaulust

Do, 19. Sep. 2019, 20:00 Uhr
Bühne Cipolla - Der Untergang des Hauses Usher

Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik

Foto

 

Tickets:

Telefon: 0421 3384468

Mail: 

tickets(_AT_)buehnecipolla.de

Internet (print at home): eventim

 

Bühne Cipolla präsentiert Der Untergang des Hauses Usher nach Edgar Allan Poe

Roderick Usher, sterbenskranker letzter Spross eines degenerierten Adelsgeschlechtes, bittet seinen Freund aus Studienzeiten, ihm Gesellschaft zu leisten, um die Krankheit erträglicher zu machen. Von Neugier und dunklen Ahnungen getrieben, erreicht der Freund Haus Usher, ein heruntergekommenes, einsam gelegenes Anwesen, in dem außer Roderick einige schweigsame Diener, ein mysteriöser Arzt und die ebenfalls dahinsiechende Zwillingsschwester des Gastgebers wohnen.

Kurz nach Ankunft des Freundes stirbt Lady Magdalena Usher und wird im Keller des Hauses aufgebahrt. Doch das ist nur der Beginn einer Reihe seltsamer Ereignisse. Während draußen ein Sturm heult, versuchen die von Schlaflosigkeit gepeinigten Freunde sich gegenseitig aufzumuntern: Sie singen, lesen, malen und musizieren zusammen und bemühen sich auf jede erdenkliche Weise, das düstere Gemäuer mit Leben zu füllen.

Der amerikanische Autor Edgar Allan Poe erzählt in seiner erstmals 1839 erschienenen Kurzgeschichte in der für ihn typischen Mischung aus grotesken Situationen, subtilem Horror und spannungsgeladenen Sprachkaskaden von menschlichen Urängsten und vom Kampf des Geistes gegen dunkle Triebe, sinniert aber auch auf zart-poetische Weise über Freundschaft, Empathie und eine Liebe über den Tod hinaus.

Regie, Spielfassung, Bühne, Maskenbau: Sebastian Kautz      Komposition, Sounddesign: Gero John     Puppenbau, Kostüme, Masken-Finishing: Melanie Kuhl      Lichtdesign: Frank Barufke, Sebastian Kautz        Es spielen Sebastian Kautz und Gero John

 

Mehr Infos: www.buehnecipolla.de           facebook

 

Fr, 20. Sep. 2019, 20 Uhr
Theater Metronom "Emmas Gück"

Katen 17 € ermäßigt 10 € über Telefon: 04262 - 1399

Foto

Emma lebt allein auf einem abseits gelegenen Bauernhof, der kurz vor der Zwangsversteigerung steht. Eines Nachts fliegt ein Ferrari aus der Kurve in den Hof. Darin ein Mann namens Max, der das Auto samt fünfzigtausend Dollar seinem Freund und Arbeitspartner Hans geklaut hat. Er wollte noch einmal nach Mexiko, denn er ist todkrank. Bevor Max fühlt, dass er am schönsten Ort der Welt angekommen ist, muss er lernen mit Dreck und Tieren umzugehen und vor allem mit einer Frau, die so urwüchsig, liebeshungrig und bauernschlau ist wie eben Emma. Ein modernes Märchen, eine hinreißende Liebesgeschichte, ein Krimi um Leben und Tod.

 

„…Großes hat sich die Schauspielerin mit der Inszenierung von „Emmas Glück“ als Einpersonenstück unter der Regie von Andreas Goehrt vorgenommen, und gleich vorweg: Großes ist ihr auch gelungen, den minutenlangen Premierenapplaus hatte sie sich am Freitagabend von ausverkauftem Haus verdient….

 

Schöner ließe sich die Moral des Abends nicht verdeutlichen: Das Glück ist manchmal ganz woanders, als man denkt.“ Rotenburger Kreiszeitung

"Emmas Glück" von Claudia Schreiber für die Bühne bearbeitet von Caspar Harlan und Kerstin Wittstamm

mit Karin Schroeder, Regie Andreas Goehrt

 

So, 22. Sep., 15-20 Uhr
Café Elektrik -Techno Tanz & Törtchen

Foto

Do, 26. Sep. 2019 19:30 Uhr
Bremer Theaterprojekt habe gelebt.perfekt –
EIN TAG MIT HERRN JULES
Theatersolo von Martin Leßmann nach der gleichnamigen Novelle von Diane Broeckhoven

Tickets: 10,- / 17,- Euro
Mail: Martin.Lessmann@gmx.net

Foto

Am Morgen findet Alice ihren Mann auf dem Sofa sitzend. Er lebt nicht mehr. Alice verspürt die plötzliche Kälte dieses Novembertages. Ihr Abschied braucht Zeit, die sie sich nimmt. Es gibt noch einiges zu sagen. Sie tätigt keinen Anruf. Nicht beim Sohn, nicht beim Arzt, nicht beim Bestattungsinstitut. Aber es ist Mittwoch, und um 10 Uhr kommt der Nachbarjunge David, unverrückbar, zum Schachspielen mit Herrn Jules.

 

In seinem Theatersolo für vier Rollen zeigt Martin Leßmann mit allen Mitteln des Erzähltheaters und des einfühlsamen Schauspiels eine tragikomische Begegnung nach dem Tod, mitten im Leben. Der Schrecken über ein Menschenende ist einmal nicht aufgeladen durch Themen von gesellschaftspolitischer Brisanz - und mündet mit Leichtigkeit in die friedliche Utopie eines Verlusts, zwischen Verwirrung, Abrechnung, empathischem Nachsinnen und Huldigung des Lebens mit anderem Blick. In einem von der Hauptfigur selbstgeschaffenen Zwischenraum für Ungesagtes und Unsagbares. Für die Liebe. Und für einen überraschenden Neuanfang.

 

„Mit welch großer Empathie und ausgefeilter Schauspielkunst er sich in seinem neuen Solostück kongenial der Umsetzung dieser liebevollen und ironischen Erzählung widmete, hätte der flämischen Autorin Diane Broeckhoven sicherlich gefallen.“

Wiesbadener Kurier

 

Aus dem Niederländischen von Isabell Hessel

Schauspiel, Text, Regie und Ausstattung:   Martin Leßmann

Regiemitarbeit und Choreographie:   Christine Stehno

Lichtdesign:   Jörg Hartenstein

 

www.martinlessmann.de